Presse

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Comeback der Geschassten

Woher kommen die erfahrenen Leute, wenn sich nach der Krise die Auftragsbücher wieder füllen? Artikel von Jost Burger im Handelsblatt 4/2010
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Wie realistisch ist der Film
„Up in the air“ mit Georg Cloony?

Interview mit Elke Schmidt in der Süddeutschen Zeitung in der Rubrik „Beruf und Bildung“, 27./28.2.2010
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Ebenfalls zum Thema "Up in the air": Ein Artikel, den die AZ unter einer ziemlich irreführenden Headline nach einem Interview mit Elke Schmidt veröffentlichte. Echte Information findet man jedoch hauptsächlich in den „Tipps“.
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Kündigungsgespräche fair und professionell
Interview mit Elke Schmidt in der Fachzeitschrift „Training News"
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Interview Pro7Sat1 mit Elke Schmidt


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Change-Prozess Burda Druck

Inteview mit Frau Schmidt und Herrn Bühler (Geschäftsführer Medienpartner International):

Frau Schmidt, Sie waren als erfahrene Organisationsentwicklerin erst für Medienpartner tätig und sind es jetzt für Burda-Druck. Gibt es Parallelen?
Zunächst kann man sagen, dass die Grundidee und der Auftrag der Geschäftsleitung, „eine aus sich heraus lernende Organisation zu schaffen", für beide Bereiche gleich sind. Auch die Erkenntnis der Mitarbeiter, wie wichtig es ist, vernetzt zu arbeiten, ist etwas Gemeinsames.

Was ist anders?
Da das Veränderungsprojekt bei den Medienpartnern erfolgreich war, liegt die Versuchung nahe, diesen Prozess zu wiederholen. Eine wichtige Aufgabe besteht für mich darin, darauf zu achten, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Ideen entwickeln. Nichts soll übergestülpt werden. Meine Arbeit zeigt mir, dass genügend Potential vorhanden ist.

Wodurch unterscheidet sich Ihre Arbeit von Führungskräftetrainings?
Die Trainings mit Führungsthemen bilden nur einen Teil der Gesamtmaßnahmen. Darüber hinaus geht es darum, die Ideen der Geschäftsleitung mit den Kenntnissen der Führungskräfte und deren Mitarbeiter sinnvoll zu kombinieren; ganz nah an der Praxis. Deshalb stehe ich mit bohrenden Fragen in ständigem Kontakt mit allen Hierarchiestufen und begleite diese Prozesse. Die praktische Erfahrung aus den Projekten der Teilnehmer fließt in die Trainings ein. Darüber hinaus wird diese Arbeit durch Einzelcoachings gestützt. Die Trainings selbst sind ebenfalls anders ausgerichtet. In Trainings herkömmlicher Art wird an erster Stelle Führungswissen vermittelt, probiert und bestenfalls gut reflektiert. Es entsteht der Eindruck, dass dieses „Wissen-wie-es-geht" 1:1 angewendet werden kann. Damit werden die Teilnehmer in den Alltag entlassen. In meinen Workshops gebe ich neben den Inhalten Impulse an die Teilnehmer weiter, die von diesen aufgegriffen oder verworfen werden. Durch die Auseinandersetzung kommt die Gruppe ins Grübeln und dadurch in das eigenverantwortliche Lernen und Handeln. Die Beteiligten schaffen sich Rahmenbedingungen, in denen sie später ohne fremde Hilfe ihre Themen und Probleme bearbeiten können. Damit ist die Nachhaltigkeit gesichert.

Wie würden Sie die Veränderung der Führungskräfte beschreiben?
Der Veränderungsprozess hat zum Ziel, dass die Mitarbeiter mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Das geht nur, wenn alle Seiten zusammenspielen. Die Führung muss lernen, dem Menschen und seinen Fähigkeiten zu vertrauen und den Andersdenkenden zu fördern und zu respektieren. Die Mitarbeiter müssen lernen, sich verantwortungsvoll einzubringen. Dies kann nach meiner Erfahrung nur in einem echten Dialog funktionieren. Und das muss von allen Seiten gewollt und geübt werden. Hier sind die Führungskräfte in ganz besonderem Maß gefordert.

Frau Schmidt, ich danke Ihnen und wünsche Ihnen und  damit uns allen viel Erfolg.